Artikel-Schlagworte: „Kanzlei im Stall“

Wie wäre es mit einem Falabella?

Sonntag, 21. März 2010

Manchmal bringen einen Kinder ja auf die dollsten Sachen. So geht es auch mir. Ursprünglich wurde der Pferdeparkplatz ja lediglich als Werbe- und Marketing-Gag gebaut. Natürlich sind Pferde wirlich in bzw. vor meiner Kanzlei aufs herzlichste Willkommen aber es ist ja doch eher unwahrscheinlich, dass sich ein Mandant tatsächlich auf dem Pferd auf den Weg zu mir macht. Schade eigentlich. Aber Gott sei Dank, hält das Leben ja so einige unvorhergesehene Informationen bereit. So geschah es, dass meine Tochter ein Buch geschenkt bekam, in dem unter anderem von einem Falabella die Rede ist. Ich erinnerte mich dunkel, dass es ganz kleine Pferdchen gibt, die auch als Blindenhunde ausgebildet werden. Also habe ich, GOOGLE sei Dank, etwas geforscht. Vielleicht sollte eine Kanzlei für Pferderecht tatsächlich ein oder zwei Pferde bereit halten. Ein Pferd von so kleinem Wuchs hätte vielleicht in meinem Garten Platz. Wer also Erfahrungen in der Haltung von Falabellas hat oder mir Tipps geben kann, setze sich bitte mit mir in Verbindung unter: www.kanzlei-im-stall.de

Endlich neue Büroräume – die Kanzlei im Stall

Freitag, 22. Mai 2009

Nach viel Schweiß, körperlichen Schmerzen in Form von Muskelkater und nervigen Touren durch die Möbelzentren Schleswig-Holsteins ist es nun endlich geschafft. Meine Kanzlei ist fertig. Ab jetzt können meine Mandanten in eher außergewöhnlicher Atmosphäre ihre rechtlichen Probleme mit mir besprechen. Die Deckenbalken sind dunkel lasiert, das Fenster noch in ursprünglichem Zustand, die Wände schief aber urig. Eine Kaffeemaschine gibt es – Stühle, Tisch und Bücherregale natürlich auch. Die Idee der Heuballen hat sich nicht durchgesetzt, dafür aber das Hufeisen über der Tür und die alten rostigen Nägel in den Balken.

So einige Probleme waren zu beseitigen. So dürfen normalerweise Leute, die größer als 1,70 m sind, nicht zu mir kommen. Zu hoch ist die Gefahr, sich den Kopf beim Verlassen der Kanzlei zu stoßen. Die Tür ist einfach zu klein. Aber Not macht erfinderisch und so wurde kurzerhand ein Halfter als “Warnleine” umfunktioniert. Gut – jetzt besteht zwar die Gefahr des Strangulierens aber diese Gefahr ist im Verhältnis zur Beule am Kopf um einiges geringer.

Ich finde meine Kanzlei großartig und denke, dass es kaum einen Anwalt für Pferderecht gibt, der in einer solchen Umgebung arbeitet. Kommen Sie gern einfach auf einen Kaffee bei mir vorbei und überzeugen Sie sich selbst.